Karsten Lütsch

Oelde


Endlich, nach viel zu langer Zeit, hat sich mal wieder ein Besuch bei Familie Lütsch ergeben. Es hat sich doch einiges verändert. Aus dem 2,60 Meter Becken im Wintergarten wurde ein riesiges 4 Meter Becken. Im Büro sind die kleinen Aufzuchtbecken verschwunden und wurden durch zwei von Wand zu Wand reichenden Aquarien ersetzt. In einem Nebenraum stehen für die Nachzuchten zwei kleinere Becken zur Verfügung. Zum direkten Vergleich lasse ich meinen ersten Bericht über den Besuch bei Karsten auf meiner HP stehen.

So, nun zu den Becken und Fischen. Also das Aquarium im Wintergarten ist eine Augenweite. Die Abmessungen von 4,00x0,8x0,65 Meter sind traumhaft. Die Einrichtung ist so prima gelöst, das es Karsten erlaubt wirklich viele verschiedene Arten in einem Becken zu pflegen. Neben Steinplatten und Holzwurzeln spielen große Kiesel wohl die Hauptrolle bei den sich daraus ergebenden Revierabgrenzungen. Durch die reichliche Anzahl verschieden großer Kieselsteine ergebne sich im Aquarium fast unendlich viele markante Punkte die von den Fischen als optische Markierung eines Reviers dienen kann. Eine Einrichtung die mich wirklich überzeugt hat und für alle zu empfehlen ist. Das Ergebnis dieser Einrichtung ist die Anzahl der Cichliden im Becken. Es herrscht eine erstaunliche Harmonie fast ohne jegliche größere Auseinandersetzungen. Natürlich wird gedroht und gelegentlich gejagt, jedoch meistens ohne irgendwelche Folgen für die Gegner.

Das 4 Meter Aquarium im Wintergarten

Nun zum Besatz:

Vieja bifasciata, "Cichlasoma" pearsei, Vieja argentea, Vieja maculicauda, Vieja synspila, Parachromis managuensis, Caquetaia umbriferum, "Cichlasoma octofasciatum. Bei fast allen Tieren handelt es sich um erwachsene Paare mit einer Größe von 20 cm bis hin zu 45 cm ! Als Beifische schwimmen noch ein Knochenhecht (Lepisosteus oculatus) ,Sorubim lima, Glyptoperichthys gibbiceps und einige Ancistruswelse.

In seinem Büro stehen zwei weitere Becken mit einer Länge von 2,30 Meter übereinander. In den oberen tummeln sich junge "Cichlasoma" festae, Hypselecara temporalis und Cichla spec. Two Spot.

Das untere Aquarium gehört einzig und alleine einem großen Paar Parachromis dovii.

     Dies ist der Blick von Kastens Arbeitsplatz. Kann man da nicht neidisch werden?

                                                                                                                                                                                            

Karsten hat alle seine Aquarien an die Zentralheizung seines Hauses angeschlossen. Diese Art seine  Aquarien zu heizen ist die energiesparendste. Dazu wird eine Spirale der Heizungsleitung durch eine Filterkammer geführt und die Temperatur lässt sich durch einen handelsüblichen Regler einstellen.

So, nun noch einige Bilder die ich bei Karsten machen durfte. Viel Spass.

         

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