Louis Agassiz war es der 1859 einen Buntbarsch als Parachromis gulosus beschrieb, die Geburtsstunde der Gattungsbezeichnung Parachromis. Es dauerte jedoch über 130 Jahre bis die Bezeichnung verdienterweise angewendet wurde und es wohl in Zukunft auch wird. 1997 verglichen Kullander & Hartel Typusmaterial von Parachromis gulosus mit Typusmaterial von Heros managuensis und erkannten, das es sich um die gleiche Art handelt. Sie legten fest, das Parachromis gulosus als Typusart von Parachromis anzusehen ist.
Zu den Parachromis, auch bekannt unterer der Bezeichnung "Guapotes", zählen wir heute 6 wissenschaftlich beschrieben Großcichliden. Alleine ihre Körperform verrät ihre räuberische Lebensart. Sie besitzen grosse tief gespaltene Mäuler mit kräftigen Lippen durch die hin und wieder mal die Zähne sichtbar werden.
Parachromis friedrichsthalii (Heckel, 1840)
Parachromis managuensis (Günther, 1862)
Parachromis dovii (Günther, 1864)
Parachromis motaguensis (Günther, 1866)
Parachromis mento (Vaillant & Pellegrin, 1902)
Parachromis loisellei (Bussing, 1989)

Parachromis friedrichsthalii aus Arnold/Ahl Fremdländische Süßwasserfische 1936 (damals noch Cichlasoma)
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